Oberlandesgericht

Das Oberlandesgericht, in Berlin Kammergericht genannt, fungiert als Berufungs- und Revisionsgericht in den Bundesländern.
Die besonders qualifizierten Richter entscheiden in Zivil- und Strafsenaten über Berufungsverfahren gegen Urteile, die in erster Instanz von den Landgerichten gefällt wurden, und über Revisionen gegen Berufungsurteile der Landgerichte. Entscheidungen der Oberlandesgerichte sind zwar nicht bindend, aber richtungsweisend für die Entscheidungen, die bei Amts- und Landgerichten getroffen werden.

Die Spruchkörper werden beim Oberlandesgericht als „Senate“ bezeichnet und sind mit 3 oder, in Strafsachen, mit bis zu 5 Richtern besetzt. Richter werden an das Oberlandesgericht berufen, wenn sie über die notwendigen Berufserfahrungen verfügen.

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